Reinigungsmittel für den professionellen Gebrauch

Arbeitsplätze und deren Betriebseinrichtungen bedürfen aus hygienischen Gründen einer regelmäßigen und sorgfältigen Reinigung. Je nach Gegenstand und Objekt kommen unterschiedliche Reinigungsmittel zum Einsatz. Auch ist die Art der zu entfernenden Verunreinigung ausschlaggebend für die Wahl des geeigneten Reinigungsmittels. Nur so wird das zu reinigende Objekt seiner oberflächlichen Beschaffenheit entsprechend geschützt und optimal sauber. Dementsprechend lassen sich Reinigungsmittel aufgrund ihrer unterschiedlichen Anforderungen und Verwendungsmöglichkeiten in eine ganze Reihe von Unterkategorien einteilen.

Es gibt die unterschiedlichsten Reiniger für Bodenbeläge, Teppichreiniger, Glasreiniger, Reiniger für Sanitär- und Kücheneinrichtungen, Desinfektionsmittel und Reinigungsmittel für den industriellen Einsatz. Allzweckreiniger stehen für mannigfaltige Einsatzmöglichkeiten. Für Arbeitsplätze in Büros kommen insbesondere Reinigungsmittel in Frage, die etwa den Schreibtisch und die darauf befindlichen Arbeitsgeräte gründlich und schonend zugleich rein halten. Das Telefon, der Computer inklusive Tastatur, Maus und Monitor kommen ständig in Kontakt mit Fett und Schweiß. Das richtige Reinigungsmittel ist optimalerweise zugleich desinfizierend als auch Fett lösend.

Doch wie funktionieren Reinigungsmittel eigentlich und was sind ihre Bestandteile? Ihre reinigende Kraft verdanken Reinigungsmittel ihren unterschiedlichen aktiven Komponenten und deren Zusammenspiel. In den meisten Reinigungsmitteln sind Tenside nachweisbar, denn sie sind unverzichtbare Vermittler zwischen Verschmutzungen wie Öl und Fett und dem zur Reinigung verwendeten Wasser. Fett-, stärke und eiweißspaltende Enzyme erhöhen die Reinigungsleistung, indem sie die Flecken in kleinere, lösliche Anteile zersetzen. Tenside sind auch Inhaltsstoff von Scheuermitteln, die als Scheuerpulver in trockener oder Scheuermilch in flüssiger Form erhältlich sind. In Scheuermitteln sind kleinste Körnchen aus zum Beispiel Quarz oder Speckstein enthalten, mit denen feste Verunreinigungen wegpoliert werden können. Hartnäckige Kalkrückstände im Küchen- und Sanitärbereich beseitigt man am Besten mithilfe von Säuren. Zitronen- und Essigsäure zersetzen den Kalk, sodass die Einrichtungen anschließend wieder einen glänzenden Eindruck machen. Um neben dem Reinigungseffekt eine zusätzliche Desinfektion des Objekts zu erzeugen, greift man zu Bleichmitteln wie Chlorreiniger oder Sauerstoffreiniger. Um den subjektiven Eindruck der Reinheit zu unterstützen kommen weitere Komponenten wie Aufheller und Duftstoffe zum Einsatz. Weitere Zusätze sorgen präventiv neuerlichen Verschmutzungen vor oder verzögern sie zumindest. Auch die Auslegeware muss regelmäßiger Reinigung unterzogen werden. Die Wahl des richtigen Reinigungsmittels hängt zunächst einmal von der Beschaffenheit des Bodenbelags ab. Zu unterscheiden ist dabei zwischen Teppich-, PVC-, Holz- oder Steinböden. Entsprechend der Charakteristika des Belags wählt man nun zwischen Teppich- und unterschiedlichen Bodenreinigern. In den Teppichreinigern, die als Shampoo auf den Belag aufgetragen und nass einmassiert werden, sind Polymere beinhaltet. Dabei handelt es sich um einen chemischen Stoff, der aus Makromolekülen besteht. Durch das Abtrocknen entstehen pulvrige Rückstände aus dem gelösten Schmutz und den daran gebundenen Tensiden. Mithilfe eines Staubsaugers kann der Schmutz nun ganz einfach aufgenommen werden. Neben festsitzenden Verunreinigungen gibt es auch losen Schmutz wie etwa Staub, der sich nicht immer mithilfe eines einfachen Staubtuchs entfernen lässt, etwa aus der Computer-Tastatur oder ähnlich schwer zugänglichen Stellen. Hier empfiehlt sich der Rückgriff auf ein Druckluftspray. Damit lässt sich auch der letzte Krümel einfach hinfort blasen. Da bei der Reinigung meist Wasser zum Einsatz kommt, ist bei der Wahl des in Frage kommenden Reinigungsmittels auf das Umweltzeichen zu achten. Nach dem Wasch-und Reinigungsmittelgesetz (WRMG) dürfen nur Reinigungsmittel genutzt werden, deren Inhaltsstoffe, insbesondere hinsichtlich der Trinkwasserversorgung, keine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Auch der maßvolle Umgang mit diesen Stoffen hilft die Umwelt zu schonen. Bei Reinigungsmittel in hochkonzentrierter Form sollte deshalb auf die Dosierungsanleitung geachtet werden. Da es sich bei Reinigungsmitteln um meist chemische Erzeugnisse handelt die bei falschem Umgang zu Vergiftungen führen können, empfiehlt es sich vor deren Gebrauch die Gebrauchsanweisung sorgfältig durchzulesen. Reinigungsmittel sollten vor unsachgemäßem Gebrauch insbesondere durch Kinder sicher aufbewahrt werden. Um die Haut optimal zu schützen ist das Tragen von Handschuhen ratsam.

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